4. Juli, immer weiter gen Norden, bis nach Trondheim
Leider schlief ich anscheindend wieder nicht entspannt, der Wecker klingelte um 7:00 Uhr, es war schon sehr hell, aber ich stand nicht auf. Mein Kopf war nicht klar. Die Kinder schienen auch noch sehr fest zu schlafen, also lies ich sie bis 9:00 Uhr liegen. Da wurde es, weil die Sonne wieder sehr munter aufs Mobil schien, sehr warm. Uff, die Luft ist sehr angenehm, eher kühl, aber im Wohnmobil, dessen Scheiben gar nicht isoliert sind, kommt man sich vor wie im Bratofen. Erst nachdem wir das Dumping erledigt und lange gefrühstückt und die Kinder gespielt hatten, fuhren wir los, da war es schon fast 10:00 Uhr. Immer weiter gen Norden. Auf der langen Fahrt hatten wir einen Streit wegen dem Tanken. Ich habe Angst stehen zu bleiben (es ist uns schon einmal passiert, was ich sehr beängstigend fand) und Gunter wollte so spät wie möglich tanken. Er verstand einfach meine Angst nicht, die vor dem Stehenbleiben hatte, und da er am Steuer saß nutze er die Chance und fuhr, wobei ich gar nicht enstpannen konnte, weil ich uns schon am Straßenrand stehen sah:-(
Auf dem Dovrefjell machten wir einen Stop zum Mittagessen. Wir standen an einem einsamen Bach und ich machte mit den Kindern Aufnahmen, während Gunter Schinkennudeln kochte. Danach gingen Gunter und ich nochmal gemeinsam los. Der Bach war wunderschön.

der bach auf dem Fjell, aufgenommen mit den 64 fach Graufilter und Polfilter

Wasserlinien

Moos und Wasser

Licht und Wasser
Wir packten es noch bis hinter Trondheim zur Festung Steinholmen. Esra fühlte sich nicht wohl, daher fuhren wir nicht nach Steinkjer, was Gunter gerne gemacht hätte. Ich fühlte mich nach der langen Fahrerei der letzten Tage auch sehr matt. Das Licht war super am Meer, wir genossen es sehr.

Seepocken, aufgenommen mit der S3 im Abendlicht
Im moment rege ich mich gerade über deutsche Womonachbarn auf, die Fernsehschauend im Mobil sitzen und Nachts um 12:00 Uhr noch den Generator laufen lassen. So eine Schweinerei! Wenn sie Fernsehen wollen sollen sie doch zuhause bleiben und nicht die ruhebedürftigen Menschen in der Natur stören. Außer Austernfischern hört man hier nämlich endlich mal gar nichts, wie ich diese Ruhe genießen könnte! Und dieser Scheiß generator läuft nun schon seit 3 Stunden! Es nervt so sehr! Ich glaube ich muß mich beschweren gehen! Der Platz kostet 50 Kronen für das Parken über Nacht, was man bezahlen sollte, indem man einen Zettel in die Scheibe lagt und einen Umschlag mit dem Geld in den Kasten wirft. Wäre doch schön, wenn solche schönen Plätze erhalten bleiben und jeder diese geringe Gebühr zahlt, mir gefällt es jedenfalls sehr gut hier.