12.7. noch in Sto

Da es nachts sehr spät geworden war, die Kinder wollten nach der Wanderung, die bis 2:00 Uhr gedauert hatte noch ein Abendessen wollten, waren wir erst nach 3.00 Uhr ins Bett gekommen, was sich auf den Schlaf am morgen auswirkte:-) Der Regen trommelte eh aufs Dach, das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Es regnete und stürmte. Wir konnten so keine Wanderung machen. Mit auf Waltour zu gehen war auch nicht so gut, denn den Kindern und vor allem Gunter geht es dann nicht so gut. So blieben wir auf dem Campingplatz, nette Menschen zum Reden findet man immer und auch im Shop und in Büro schaue ich gern mal vorbei. Ich checkte die mails und sah, daß ich ein Objektiv gewonnen hatte, wie schön. Das hätte ich gern jetzt! Am späten Nachmittag schaute ganz kurz die Sonne raus, was uns einen schönen Regenbogen brachte, ansonsten fehlte mir die Fotografie sehr, ich hätte so viel Lust, jetzt richtig loszulegen. Aber wenn es nur noch stürmt und sich so richtig einregnet macht es wenig Sinn. Auch für diese dramatischen Regenbilder eignete es sich nicht: keine großen Tropfen, die man im Fallen aufnehmen könnte und keine dramatischen Wolken, die sich am Himmel gut machen. Einfach nur naß, kalt und ungemütlich.

Regenbogen

ein dicker Regenbogen über der Fischfabrik

doppelbogen

ein Doppelbogen im grauverhangenen Himmel

Langenes

Kirke

Gegen Abend hatten wir die Möglichkeit, die Kirche von Langenes mal innen anzusehen. Kyrre und seine Frau hatten den Schlüssel und ein paar Leute hatten angefragt, ob sie eine Führung haben könnten. Das fanden wir super, denn wir waren noch nie in der Kirche gewesen. Sie ist innen sehr schön, alles aus Holz mit engen Kabinen für die reicheren Familien. Wir redeten eine ganze Weile in der Kirche und fuhren dann wieder nach Sto zurück, denn Lauri hatte die Sauna angeheizt und wir konnten nach ihm rein. Sie war zwar nicht mehr ganz so heiß, aber das reichte für uns, denn wir kamen sehr schnell ins Schwitzen, es tat so richtig gut. Wir blieben, bis die Steine beim Aufguß nicht mehr zischten und diesmal fand auch Amy das Ganze klasse, weil es nicht roch. Wir hatten keine ätherischen Öle ins Aufgußwasser getan. So eine Sauna ist was Tolles:-)

13.7. Fahrt nach Bo und Nykvag

Da wir nun nach dem Saunagang einen sehr großen Mangel an Handtüchern hatten und weil das Wetter immer noch nicht besser war beschlossen wir zu Waschen. Das dauert und ich lief zwischenzeitlich in den Laden und ins Büro. Wie üblich. Die Kids spielten in den Regenpausen draußen, ansonsten im Mobil. Gegen Nachmittag beschlossen wir etwas herumzufahren. Wir hatten uns Bo noch nie richtig angesehen und nahmen uns das jetzt vor. Allerdings war das Wetter weiterhin sehr ungemütlich, es stürmte und regnete und zudem war es kalt. brrrr, keine gute Mischung!

Nykvag

Möwen auf dem Feld vor dem Strand

Bo

Bo

Dreizehenmoewen

Dreizehenmöwen im Regen

Nykvag im Regen

Der Vogelfelsen von Nykvag mit Regen und Regenbogen

An einer Stelle war ein Bobil Camp ausgeschildert, man landete auf einem Schrottplatz?! Seltsam? Dann mußten wir tanken und die Verbindung zur Bank funktionierte nicht, so mußten wir bar zahlen, was unsere NOK's ziemlich aufbrauchte. In Nykvag schüttete und stürmte es nur noch. Wie schade, wir wären so gerne etwas herumgelaufen, am besten zum Strand, denn da stürmte es so sehr, daß die Wellen phantastisch aussahen. Nur leider gab es kein Durchkommen:-( Ich erkundete die Gegend immer wieder in den Regenpausen, wurde trotzdem immer wieder sehr naß. Die Kinder schrieben und malten, dann gab es ausgiebig Abendessen: Nudeln! Auf meinen Erkundungen, die alle in Wegen endeten, die mit Schildern, Privat! Kein Durchgang! endeten, trat ich fast auf drei recht kleine Möwenküken. Und das auf einem Weg mitten im Ort. Zu gerne hätte ich die Vogelfelsen direkt vor dem Ort gesehen. Aber ich gab gefrustet auf, war jetzt eh naß, samt Socken!

Wir übernachteten in Hovden, leider ganz ohne die schönen Strände ansehen zu können, denn es stürmte so sehr, daß das Mobil bebte, der Regen trommelte sehr lautstark auf das Mobil und es war so kalt, daß 3 Pullis und Skiunterwäsche nicht warmhielten, weil die kalte Nässe überallhin kroch. Schlaf fanden wir wegen dem heftigen Geräuschpegel des Sturmes nicht.

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