6.8. Angeln in Sortland, dann nach Stø

Den Morgen fingen wir so an, wie wir gestern aufgehört hatten. Direkt nach dem Frühstück stapfte ich mir Amy und Esra zusammen ins Watt. Die Seesterne befanden sich noch eim Frühstück, wir hatten Einiges zu bestaunen und lockten schließlich mit unseren Erzählungen Noah von seinem Buch weg. Es war einfach toll! So viele kleine, sehr verschiedenfarbige Seesterne, die allesamt Muscheln knackten. Allerdings fanden wir die nur an einer Stelle der Bucht. An den anderen Stellen gab es nur Wattwürmer und die verschiedensten Arten von Tang. Ich fotografierte, das Licht war nur minimal besser als gestern. Gunter saß die ganze Zeit gemütlich mit Dieter zusammen. So richtig durchnäßt und zufrieden machten wir uns auf den Weg nach Sortland, leider lies es das Licht nicht zu, unterwegs einen Photostopp einzulegen. Schade! Die Landschaft war sehr schön. In Sortland gingen wir in den Europris, den wir hier immer recht gern mögen. Dieter kaufte sich einen sehr warmen, roten Overall, damit er nicht ins Frieren kommt. So einen hätten wir uns vielleicht auch zulegen sollen? Wir kauften kaum was.

Amy

Amy mit zwei Seesternen

Seestern

Seestern und Herzmuschel

Dann suchten wir in Sortland eine Stelle zum Angeln, denn die Flut kam rein, es gibt hier einen großen Hafen und durch die Brücke weg gibt es eine starke Strömung. Das sei vielversprechend, meinte Dieter. Ich fuhr ihm über einen großen Platz mit reichlich losem Kies hinterher und hatte dann Bauchweh, weil ich dachte, daß wir hier nie wieder rauskommen. Kurz darauf, wir angelten gerade, kamen aber noch zwei Mobile, da war ich dann beruhigt. Esra war von anfang an sehr begeistert, das lies auch nicht nach, als der Wind immer kühler blies. Ich hatte schon kein Gefühl mehr in den Händen und über meinen dicken, winddichten Schurwollpulli eine Jacke angezogen, da lagen schon stolze 3 Seelachse in der Tasche. Esra hatte sie alle rausgezogen. Dieter schaute vergnügt zu, wechselte dann den Hacken und holte heftig auf. Auch eine Makrele war dabei. Noah fing einen Dorsch, denn einzigen an diesem Tag, aber der war noch so klein, daß wir ihn wieder reinwarfen. Schließlich hatten wir 11 Fische gefangen und Dieter filetierte sie mit Präzision. Wow! Vielen Dank Dieter! Dafür haben wir natürlich einige Bilder vom angelnden Freund geschossen. Ich versuchte mich im Wohnmobil aufzuwärmen, packe es aber nicht, denn ich war bis auf die Knochen ausgekühlt. Wir kochten also Einiges an Wasser, und tranken von Kaffe, Tee und Brühe alles mögliche, nur, um ein wenig Wärme zu haben:-) Uff, so kalt war es bei uns im Winter nicht! Echt!

Esras erster Fisch

Esra's erster Fisch

Dieter

Dieter

unser Fang

unser stolzer Fang

Möwe

Die Möwen die beim Filetieren Ihren Teil abhaben wollten

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