3.8. Laksfossen (Laksforsen), die sieben Schwestern am Kystriksveien 17

die Kinder im Wald
Wir liefen noch eine Weile im Wald herum, denn da gab es viel zu erkunden. Esra, Noah und Amy spielten zusätzlich eine lange Weile auf dem Spielplatz, es war kalt aber trocken. So machten wir uns mal wieder für eine längere Fahrt bereit. Es geht weiter nach Norden, die E6 entlang. Das ist ziemlich antrengend, denn der Verkehr ist mehr als stressig. Die Strecke ist sehr Kurvenreich, eng und von unzählbaren Lastwagen befahren. Irgendwie müssen wir ja Richtung Vesteralen/Lofoten kommen. Schon zweimal sind wir nun durch Schweden hoch gefahren, ich bin mir noch nicht sicher, welche Strecke wirklich besser ist. Es dauerte bis zum Nachmittag, bis wir am Laksforsen (so stand es am Schild) ankamen. Gunter bereitete Schinkennudeln vor, wir vier erkundeten das Umfeld schon mal zu Fuß. Ich traute mich den Weg zum Wasserfall nicht runter, er war sehr steil und sandig. Rutschgefahrt. Bei mir läuft leider ständig die Angst mit. Und das überall hier, denn keine Touristenattraktion ist gut zugänglich. Der Weg zum Wasserfall war sehr kurz, jedoch umso gefährlicher. Wir aßen also zuerst, ich erzählte ein wenig mit Österreichern, dann, als Gunter auch bereit war, krochen wir gemeinsam nach unten. Ein Reisebus kam zeitgleich mit uns an, daher wimmelte es nur so von Leuten. Es war schwierig, ohne Kletterei ein Bild zu machen auf dem keine Leute zu sehen waren. Außerdem hatten wir vor zwei Jahren alle interessanten Standpunkte gefunden und sehr ausgiebig fotografiert. Heute war das Licht eher schlecht. Minuten- oder eigentlich nur sekundenweise kam die Sonne raus. Und gerade dann hatte ich die Kamera in der Hand und nicht auf dem Stativ. Für die Kinder gab es Spielmöglichkeiten ohne Ende. Viele Bäume waren angespült worden und Wasser stand noch in kleinen Seen auf den Felsen. Da kann man Schiffe schwimmen lassen und wieder versenken....
Jedenfalls konnten wir uns eine ganze Weile beschäftigen. Hier kommen nun die Bilder. Lachse habe ich diesmal nicht aufnehmen können, denn die Kletterei auf den nassen Felsen traute ich mir nicht zu.

diesmal mit kurzen Belichtungszeiten


Laksfossen mit angeschwemmtem Baum

ein Loch in den Wolken und zwei Minuten Sonnenschein!

Treibholz, Wolken und Wasser

ultrakurzzeit in der Sonne

die Sieben Schwestern aus der Ferne
Gestärkt mit frischer Luft und Nudeln hatte uns die E6 wieder. Bei Mosjoen tankten wir, kauften Brot und Milch, und machten einen Abstecker zur Küstenstraße 17. Immer nur E6, da wird man rammdösig! Die Straße zur Küstenstraße hin war heftig. Super eng und immer enger. Die Tunnels waren teilweise nur einspurig befahrbar. Wir hatten den ganzen Tag das Hörspiel von Diana Gabaldini, Feuer und Stein (oder so) gehört, jetzt neigte es sich dem Höhepunkt zu und war nicht mehr ganz kindertauglich. Die Strecke war wunderschön, die Berge was ganz Besonderes. Schließlich erreichten wir, mittlerweile im Regen, die Brücke (....) mit einem Rastplatz auf dem schon drei Mobile zur Nacht standen. Wir gesellten uns also dazu. Es war noch nicht so spät, aber raus konnten wir nicht. Wir liefen nur zur Toilette und zum Mülleimer und waren schon patschnaß. Gunter versuchte eine Unterhaltung mit einem anderen deutschen Camper, aber der Regen wurde wieder so heftig, daß sich alle verzogen.
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