6.8. durch Gewitter und Regen - nach Senja
die Gletscher im Berge am frühen morgen

bei schönem Wetter machen wir uns auf den Weg und bestaunen die Farbenpracht

unser Mobil in traumhafter Kulisse
Morgens machten wir nach dem Gewitter Bilder, das Wetter war wieder gut. Ich versuchte die Küstenseeschwalben zu photographieren, kam aber nicht nah genug ran. Wir nahmen die Berge noch bei strahlendem Sonnenschein auf und fuhren dann weiter. Nach ein paar Stunden waren wir müde, mußten tanken und einkaufen. So hielten wir in Nordkjosbotn und erledigten alles. Als ich mit Esra aus dem Laden kam, hingen die Wolken, die wir schon die ganze Zeit in der Ferne gesehen hatten sehr tief, ich war dafür diesen Regen abzuwarten. Wir aßen also ausgiebig zu Mittag, dann machten wir uns über Roy's Heidelbeeren her, die schmeckten sehr gut zu Vanilleeis, ich hätte sie gerne mit Sahne probiert, wie von Roy vorgeschlagen, die Mehrheit war natürlich für Eis:-) Hinterher sahen wir lustig aus:

Zwei haben Roy's Heidelbeeren gegessen. Wer wohl?

die Wolken fallen runter mit Gedonner - dann bleiben wir besser stehen!
Die Donner waren laut, hallten von den Bergwänden ab. Ein idealer Zeitpunkt für einen Mittagsschlaf. Auch die Kinder kamen zur Ruhe. Es stellte sich später heraus, daß das Abwarten gut war, denn die Massen an Wasser, die den Berg hinunterkommen bringen viel Matsch mit.

Hier war die Straße schon teilweise geräumt. Doch - so sah es danach aus!!!
Wir fuhren danach zur Insel Senja, die soll mindestens genauso schön sein wie die Lofoten, das macht natürlich neugierig. Schade, daß das Wetter hier nicht mitspielte, denn es war sehr trist. Kein richtiger Regen mehr, eher sehr tiefhängende Wolken, den Tropfen war es fast zu viel jetzt noch auf den Boden zu fallen, sie hingen einfach so in der Luft:-) Zuerst fuhren wir die mittlere Straße, die durch Senja hindurchführt, beschlossen dann doch erst die nördlichste Route zu nehmen, denn am Ende der mittleren wollten wir später die Fähre nach Andenes nehmen. So endeten wir, mal wieder am Ende der Straße in Laukvik und siehe da: es gibt einen sehr netten Campingplatz, der sehr schön liegt. Für mich war heute eine Dusche ganz besonders wichtig, ich sehnte mich förmlich danach, denn zu oft war ich beim Wandern ins Schwitzen gekommen und irgendwann reicht die "Katzenwäsche" im Wohnmobil nicht mehr. Gunter machte also den Campingplatz klar, stellte dabei fest, daß die "Chefin" eine Berlinerin war, so kamen wir mal wieder ins Gespräch. Es interessiert mich sehr, wie es hier im Winter so ist, nun: durch Fragen bekommt man schon viel raus. Vor allem, die unterschiedlichsten Eindrücke der unterschliedlichsten Leute. Sabine meinte, der Winter sei gar nicht so schlimm, man sollte jedoch Schnee mögen:-) An das Fahren würde man sich gewöhnen. Ich lief an dem Abend noch mit den Jungs an das Ende der Straße, die beiden fanden den schönen Sandstrand schön und hätten am liebsten sofort einen Staudamm am Bach gebaut. Es war aber schon zu spät, das Licht leider für Photos denkbar ungünstig. Spät sah ich vom Bootssteg noch einen Adler, was mich froh stimmte. Als ich dann in der Nacht das Notebook wegpackte, sah ich aus dem Fenster und ein kleiner Fuchs lief über die Straße.

erste Eindrücke von Senja, leider im Regen aber nach einer sehr erfrischenden Dusche:-) Das ist der Blick vom Wohnmobil aus

noch ein Bild zur Nacht - heute war es schon nach 22:00 Uhr recht düster.

die warten auf die Angler und besorgen das Recycling
Da es dadurch auch kühl war, konnten wir gut schlafen. Das hatten wir mal nötig!